Donnerstag, 30. Oktober 2014

Was andere nicht haben!!!! Lily Konrad ein paar kleine Ausschnitte aus der Story

So, ihr Leseratten und Bücherjunkies!!!
Hier habe ich dann noch ein paar Ausschnitte aus den Buch:
Was andere nicht haben
von Lily Konrad

1)Traumprinz. Pah! So was brauchte sie nicht. Sie war durchaus in der Lage, ihre Träume aus eigener Kraft zu verwirklichen. Sie wäre bestens ohne Mann klar gekommen, wenn da nicht das große, leere Bett gewesen wäre, in dem sie Nacht für Nacht alleine lag und das Gefühl, einen Teil des Lebens zu verpassen. Die Sehnsucht nach der Nähe und Wärme eines anderen Menschen, nach Zärtlichkeit und Streicheleinheiten, nach langen, nassen Küssen und Wollust, nach Begehren und Begehrtwerden, kurz und gut: nach leidenschaftlichem Sex, diese Sehnsucht ließ sich eben nur in den Armen eines Mannes stillen. In diesem Punkt hatte sie einen deutlichen Mangel zu verzeichnen.

2)Claudia stellte ihren Koffer in ihre Zimmertür, damit diese nicht wieder zufiel, trat zu Robin hinüber, nahm ihm die Karte aus der Hand und schob sie vorsichtig in das Schloss seiner Tür.
»Du bist viel zu schnell«, erklärte sie. »Das musst du viel langsamer machen. Siehst du: erst ganz behutsam und sanft rein, und dann genauso wieder raus.«
Ein grünes Lämpchen leuchtete auf, und Claudia drückte die Klinke herunter. Nun ließ sich die Tür problemlos öffnen. Triumphierend reckte sie Robin die Magnetkarte entgegen. Erst als sie sein anzügliches Grinsen sah, wurde ihr die Zweideutigkeit ihrer Worte bewusst.
»So, so«, meinte er, während er die Karte entgegennahm. »Du hast es also am liebsten behutsam und sanft?«
Ihr Herz klopfte bis zum Hals, aber es gelang ihr, sich von ihm ab- und ihrem eigenen Hotelzimmer zuzuwenden. Sie zuckte mit den Schultern. »Alles zu seiner Zeit«, antwortete sie, nur scheinbar gelassen. In Wirklichkeit war ihr Innerstes in hellem Aufruhr.

3)»Ich glaub, dir ist gar nicht bewusst, was du für ein Glück hast«, beharrte Judith. »Der Inhaber der Firma, in der ich arbeite, ist höchstens eins siebzig, hat einen Bauch und ein Doppelkinn, kaum noch Haare, kleine, böse Augen und zu allem Überfluss auch noch Mundgeruch. Ich bin froh, wenn ich den möglichst selten in meiner unmittelbaren Nähe habe. Mit deinem Boss dagegen wäre ich gern mal allein.«
Claudia musste unwillkürlich grinsen. »Bin ich gewesen«, gab sie zu, »gestern Abend erst.«

4)»Aha. Und danach? Hast du für danach schon Pläne?«
Er schien noch etwas näher zu ihr zu treten, Silvia kam ihm entgegen.
›Beantworte seine Frage mit ja‹, verlangte ihr Kopf. Aber: »Nein, danach nicht«, kam aus ihrem Mund.
»Na, dann«, meinte er, sein Gesicht nur noch ein kleines Stück von ihrem entfernt.
Sie verlor sich in seinen Augen, stand da mit klopfendem Herzen und feuchten Handflächen, ihre Lippen öffneten sich und erwarteten seinen Kuss.

5)Ulrike öffnete umständlich ihre Handtasche, kramte etwas heraus und legte es vor Robin auf den Glastisch. Ein Foto. Von einem Kind. Einem Jungen, wie es schien.
»Wer ist das?«, fragte Robin allenfalls mäßig interessiert.
»Das ist Sebastian.«
»Dein Sohn?«
Ulrike nickte.
»Ja, und?«
»Schau ihn dir mal genau an.«
Was sollte das denn? Wieso sollte er ... Halt, Augenblick mal! Er nahm das Foto in die Hand und musterte es ausführlich. Dann stand er auf, ging zu seinem Schreibtisch hinüber, knipste dort die Lampe an. Er hielt das Bild des kleinen Jungen darunter, um es noch besser erkennen zu können. Dann gab es keinen Zweifel mehr. Er ließ das Foto sinken und schaute Ulrike an.
»Also doch«, meinte er. Seine Worte waren halb Feststellung, halb Frage.

Und noch ein Bild von Oliver und eins von Günther Huth wie Lily sie sich vorstellen könnte !!! Ich bin ja dann mehr der George Fan!!!
Na gut, einen Robin packe ich euch auch noch dazu!!!
 (4 Fotos)

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