Samstag, 16. September 2017

Regenbogenküsse von Isabella Lovegood




Regenbogenküsse: Prickelnder Liebesroman (Zimmer frei für die Liebe 6) 

 
Leseprobe ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤

„Hast du wieder Schmerzen?“, fragte Leon, als er Clemens dabei beobachtete, wie er den Nacken dehnte und und mit den Schultern kreiste.
„Ja. Ich muss mir wirklich einen Ausgleichssport suchen, bei dem die Muskeln gleichmäßig beansprucht werden. Das ständige Sitzen tut mir überhaupt nicht gut.“ Er beugte sich nach vorne und richtete sich langsam, Wirbel für Wirbel, wieder auf.
„Über ein Rudergerät haben wir doch schon öfters gesprochen. Damit kann ich auch trainieren.“
Clemens lächelte. „Du bist doch ohnehin stark wie ein Bär.“ Er trat an ihn heran und befühlte mit sichtbarem Wohlgefallen Leons Muskeln. „Bei mir ist das was anderes. Ich muss mich ja für dich fit halten.“ 
Leon umarmte ihn. „Fit ist gut, aber mach es für dich selbst. Für mich bist du goldrichtig, so wie du bist!“ Er zog ihn noch näher und umarmte ihn. Sein Kuss war liebevoll und sanft. Clemens lächelte. „Du bist so ein Lieber. Weißt du, dass ich mich jeden Tag darauf freue, dass du zu mir nach Hause kommst?“ Er legte seine Stirn an Leons. 
„Ja, das lässt du mich spüren. Und ich bin erst wirklich vollständig, seit wir zusammen sind.“ Clemens strich zärtlich über Leons kurzen, weichen Bart, dann legte er ihm die Hand in den Nacken. Dabei verzog er ein wenig das Gesicht.
„Tut es so weh?“, erkundigte sich Leon besorgt.
„Wenn ich versuche, den Arm zu heben, schon.“ 
„Soll ich dich massieren? Das könnte helfen.
„Das wäre super! Im Sitzen oder im Liegen?“
„Leg dich hin. Das ist für uns beide bequemer.“
Clemens legte sich nackt auf den Bauch, Leon hockte sich über sein Becken. Er griff nach der Flasche mit dem Massageöl und träufelte reichlich auf seine Handfläche. Durch Händereiben erwärmte er es, bevor er es auf den Schultern seines Liebsten verteilte. Aufmerksam fing er an, die Muskeln entlang zu streichen, um die Verspannungen zu finden. 
„Aaauuu“, stöhnte Clemens, als er die ersten Verhärtungen entdeckte und behutsam knetete. 
„Zu fest?“
„Nein, mach nur. Ich bin schon still ...“
Sorgfältig massierte Leon die Muskeln, bis sie sich nach und nach entspannten. Als Schultern und Nacken warm und weich waren, strich er mit fließenden Bewegungen die Arme abwärts. Dann griff er wieder zum Öl und widmete sich dem Rücken. Auch die Muskelstränge entlang der Wirbelsäule fühlten sich verspannt an und vertrugen einiges an Massage. Hier arbeitete er mit den Handballen. Leon nahm sich vor, den Kauf des Rudergeräts zu forcieren. Er selbst bewegte sich den ganzen Tag. ‚Für mich wäre es die Hölle, so viel am Computer sitzen zu müssen. Kein Wunder, dass Clemens das auf Dauer nicht aushält!‘ Liebevoll, aber mit Nachdruck, knetete er ihn durch. 
Er rückte ein wenig weiter Richtung Füße und hatte nun die runden, wohlgeformten Pobacken vor sich. Als er auch hier anfing, Öl zu verteilen, fragte Clemens: „Bin ich hier auch verspannt?“ Er klang etwas undeutlich, weil sein Gesicht halb im Kissen lag.
Leon grinste. „Soll ich aufhören?“
„Das habe ich nicht gesagt. Ich vermute, jetzt könnte es richtig angenehm werden.“
‚Ich hoffe, es wird mehr als das‘, dachte er schmunzelnd. Er strich den Rücken entlang der Seiten hinauf, so weit das in der veränderten Position möglich war, und kehrte mit fließenden Bewegungen zum Po zurück. Gründlich knetete er die Gesäßmuskeln durch, bis sie sich warm und entspannt anfühlten. Bewundernd umfasste er die runden Hälften, drückte sie ein wenig zusammen und zog sie auseinander. Die braun-rosige Rosette wurde sichtbar und Leon strich mit den öligen Fingern sanft durch die Spalte. Er erreichte den Hodensack gerade eben mit den Fingerspitzen. Ein leichter Schauer durchlief Clemens und spornte Leon an, die Hand noch weiter zu strecken und ein wenig zu bewegen. An seinen Oberschenkeln spürte er, dass sein Liebster vergeblich versuchte, die Beine zu spreizen. 
Er ließ die hellen Halbkugeln kreisen und hatte sein Vergnügen daran. ‚Er hat einen so schönen Arsch‘, stellte er bewundernd fest. ‚Und er greift sich unheimlich gut an.‘ Er träufelte ein wenig von dem Massageöl in den Spalt dazwischen und verteilte es mit den Fingern. Blitzschnell drang er ein klein wenig mit der Fingerkuppe in die enge Öffnung ein und war schon wieder weg. Eine Weile spielte er so mit Clemens und mit der Lust und dem Verlangen, das er in ihnen beiden weckte. Die beschleunigte, flache Atmung und der leichte Schweißfilm, der sich auf dem Rücken bildete, verrieten Clemens. Leons Unterhose war schon reichlich eng und er fragte sich, wie sein Liebster überhaupt noch auf dem Bauch liegen konnte. 
„Aus ... Geh runter von mir! Ich ... Oh Gott, ich bin sowas von geil.“ 
Leon beeilte sich, dem Wunsch zu entsprechen. Rasch streifte er das letzte Kleidungsstück ab. 
„Leg dich hin ... auf die Seite ...“ Bereitwillig überließ er Clemens das Kommando. Sein Gesicht war leicht gerötet und die Augen schimmerten dunkel vor Erregung. Er griff zur Ölflasche und träufelte es direkt auf seinen eigenen Schwanz. Dann schmiegte er sich an Leons Rücken. Schon spürte der den heißen, harten Kolben, der in seine Po-Ritze drängte. Beide stöhnten auf, als er ihn fordernd über seinen Anus gleiten ließ. Clemens war hochgradig erregt und Leon machte sich schon darauf gefasst, dass er nicht viel Zeit bekommen würde, sich anzupassen. Doch dann war da ein Finger, der ihn streichelte, eindrang, sich zurückzog, erneut eintauchte. Ein Zweiter kam hinzu. Sie dehnten sein enges Loch. Leon stöhnte und drängte sich ihnen entgegen. Er war bereit. Das spürte auch Clemens. Mit beharrlichem Druck schob er ihm seinen Steifen hinein. 
Sie keuchten auf, fanden beinahe sofort in einen gemeinsamen Rhythmus. Clemens hatte den Arm eng um Leon geschlungen. Nun glitt seine Hand über den straffen Bauch hinunter. Sie umfasste Leons Schwanz mit festem Griff und massierte ihn gekonnt. Er sah Sterne und explodierte im selben Moment. Einen Augenblick später folgte Clemens ihm nach. „Jaaaa!“ Es klang fast wie ein Triumphschrei. Zwei, drei Mal stieß er noch zu, dann blieben sie erschöpft liegen, so wie sie waren, ineinander verschlungen, verschwitzt und mit rasendem Herzschlag.



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