Dienstag, 1. April 2014

Das Drama nimmt seinen Lauf:Es ist...wie es ist....

Gedanken über die Taxifahrt machte ich mir eigentlich nicht als ich dort saß und mit der Krankenschwester auf mein Taxi zurück in die Unfallchirugie wartete.
Auf der Hinfahrt hatte ja auch alles gut geklappt.Ich war guter Dinge hatte mich und meine Gedanken gut im Griff,mit meinem momentanen Zustand hatte ich mich abgefunden um es so erst mal zu akzeptieren.
Was dann passierte als der Taxifahrer kam um mich zurück zu fahren schlug allerdings dem Fass den Boden aus.
Es war fast noch schlimmer als mein erster Blick in den Spiegel.
Die Krankenschwester stand mit mir vor dem Gebäude und wir unterhielten uns darüber wie mir das alles passiert war,sie hatte meine Papiere in der Hand als das Taxi kam.
Ein junger mann stieg aus und fragte die Schwester wer das Taxi habe sollte ,mich sah er nicht an!!
Als sei ich gar nicht da.Es versetzte mir schon einen stich,so würde es jetzt wohl öfter passieren,würde wohl immer so sein.
Es wurde aber noch viel Schlimmer,als die Schwester meinen namen nannte und auf mich zeigte .Sie wollte ihm gerade meine Papiere geben da äußerte er nicht gerade freundlich :,,Was?Die soll ich fahren?Wenn ich sowas sehe muss ich kotzen!"
Er versuchte es nicht mal leise zu sagen,er schrie es mir förmlich ins Gesicht.Wenn ich nicht schon so Blass gewesen wäre ,wäre ich es spätestens da geworden.Das war der vernichtende Schlag in meinen Magen gewesen.Umstehende Leute hörte ich nur entsetzt aufstöhnen ,die Schwester sah ihn nur sprachlos an ,als hätte er Hörner bekommen.
Nein Monster würde er nicht mitnehmen,die fahre ich nicht ,dann kotze ich .Soll die doch mit einem anderen Taxi fahren.
Die Schwester diskutierte so lange mit ihm ,das er dann doch fuhr,wie erbärmlich.Aber sie musste mitfahren,alleine würde er es nicht machen.So ein Elend könnte er nicht allein ertragen.Während der Fahrt betonte er die Worte Kotzen und Elend immer wieder so als sei ich ein Wildes Tier das nicht mitbekommen würde was er da von sich gab .
Ich saß still da hinten im Taxi und hätte lieber auf ein anderes Taxi gewartet als mit dem zu fahren.Aber was blieb mir anderes übrig.Ich kämpfte mit meinen Tränen aber die Blöße wollte ich mir nicht geben und ihm nicht die Genugtuung.Man das schnitt mir in mein Herz,er nannte es unverantwortlich solche wie mich in der Öffentlichkeit rum laufen zu lassen.Als wir dann endlich ankamen stieg er nicht mal mit aus,sondern blieb sitzen .Die Schwester musste mir aus dem Auto helfen.Er wartete nicht mal auf den Beförderungsschein und fuhr los sobald wir ausgestiegen waren.
Die Schwester begleitete mich zum Fahrstuhl und fuhr mit mir in Richtung meiner Station als mein Behandelnder Arzt in den Fahrstuhl zu stieg.Ich war wie üblich angefangen zu weinen und er wollte wissen was passiert sei,was los sei?
Sprechen konnte ich nicht so aufgelöst war ich.Die Krankenschwester erklärte ihm was Vorgefallen war,er stellte ihr noch einige Fragen dazu und als wir endlich auf der Station ankamen sollte die Schwester in der Taxizentrale anrufen und sich beschweren.
Eine andere Schwester begleitete mich auf mein Zimmer,übergab die Papiere an einen Arzt .Ich stolperte fast blind vor Tränen aus meinem Rollstuhl in mein Bett und brach da dann heulend zusammen
(so erstmal verdauen,schreibe später noch)

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